Museum und Werkhof
Museum Rhein-Schauen
ALPENRHEIN.LAND
BAU.KRAFT
Bauen braucht Kraft. Den verschiedenen Kraftquellen widmet sich die Ausstellung und zeigt die Entwicklung im Laufe der Zeit der Dienstbahn und der Rheinregulierung.
ALPENRHEIN.GESCHICHTE, die neue Ausstellung bei Rhein-Schauen
Die Ausstellung wird neu in einer fließenden Architektur präsentiert, die vielfältige Bezüge zwischen den Exponaten herstellt.
Der Rhein zeigt sich so, wie er sich in seinem heutigen Flusslauf präsentiert, als Ergebnis großer Eingriffe, die bis ins 19. Jahrhundert zurückreichen. Das inhaltliche Herzstück der Ausstellung bildet daher die Geschichte der Rheinregulierung mit den großen Regulierungsprojekten, die in den drei Staatsverträgen (1892/1924/1954) zwischen Österreich und der Schweiz vereinbart wurden, dem Fußacher und Diepoldsauer Durchstich. Mit der Umsetzung der Projekte war die Arbeit am Alpenrhein aber keineswegs beendet, wie die vielfältigen Maßnahmen in der Folge belegen. Seit geraumer Zeit wird das einst festgefügte Korsett des Alpenrheins stellenweise wieder gelockert – ein ständiger Balanceakt zwischen den Bedürfnissen der Natur und der Menschen, die im Rheintal leben.
Die Architektur der Ausstellung nimmt Formen und Elemente auf, die im Zusammenhang mit dem Rhein und seiner Geschichte in dieser Gegend eine Bedeutung haben. So spielt die Abfolge des Grundrisses vom Ein- zum Ausgang auf den Verlauf der Korrekturmassnahmen an und die die Exponate tragenden Gerüstwände erinnern an die für den Wuhrbau gebauten Faschinen. Die Transparenz und Durchlässigkeit der Installation schafft vielfältige Bezüge zwischen den Exponat-Gruppen und ermöglicht dem Besucher die individuelle Gestaltung seines Weges durch die Ausstellung. Die historische Ambivalenz in der Beziehung der Anwohner zu ihrem Fluss wird durch das Rot der Halle thematisiert, sowohl Zuneigung wie auch Bedrohung zum Ausdruck bringend.
Unterstützt durch:
SparkasseBank AG, Dornbirn
Rhomberg Bau GmbH, Bregenz
Brauerei Fohrenburg GmbH&CoKG, Bludenz
Wir danken allen Personen, Institutionen und Firmen, die uns bei der Umsetzung der Ausstellung unterstützt haben, insbesondere den Vereinsmitgliedern.
Werkhof Lustenau, Heimat des Verein Rhein-Schauen
Auf dem Gelände des heutigen Werkhofs in Lustenau bestand eine mechanische Werkstätte, die für Reparaturen und Instandsetzungen zuständig war, aber auch für den Bau von Hilfsmitteln und die Anfertigung von Werkzeugen. Beispielsweise war die Werkstätte für die Herstellung der schwimmenden Transportgerüste für Bagger zuständig und lieferte außerdem alle Arten von Eisenteilen für die Holzbrücken.