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Informationen zum Projekt "Erhalt der Dienstbahnbrücke"

Auf dieser Seite werden regelmässig die Informationen der
Kommission Dienstbahnbrücke
Kriessern - Mäder veröffentlicht.
Sie finden hier alle Informationen, neuere Beiträge zuerst.

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Information 8 zur Dienstbahnbrücke für die Mitglieder des Vereins Rhein–Schauen

Vor einem guten Monat sind an der Generalversammlung des Vereins Rhein–Schauen in Bezug auf die Dienstbahnbrücke weitere, ernüchternde Details bekannt geworden. Die Kommission Dienstbahnbrücke hat sich nach den Osterfeiertagen ein weiteres Mal zu Beratungen getroffen und die neue Entwicklung mit Sorge zur Kenntnis genommen.

Nachdem klar ist, dass der Wiederaufbau der Dienstbahnbrücke nicht so schnell erfolgen kann wie sich das besorgte Kreise aus dem Verein wünschen, hat sich die Kommission zum Ziel gesetzt, nichts desto trotz den Erhalt der Brückenverbindung zwischen Mäder und Kriessern laut Auftrag der Ausserordentlichen Generalversammlung vom Herbst des vergangenen Jahres weiterzuverfolgen.

Zusammenarbeit mit HSG St. Gallen?

Die IRR erwartet von der Kommission Dienstbahnbrücke, dass mehrere mögliche Konzeptvarianten mit den entsprechenden Kostenschätzungen und Prioritäten ausgearbeitet werden. Sie sollen als Grundlage zur Diskussion mit der IRR über die weiteren Schritte dienen. Bei der vergangenen Sitzung hat die Kommission deshalb beschlossen, über ihr Mitglied Roald Hofmann von der Rhätischen Bahn in Chur Kontakt mit Professor Christian Lässer von der HSG St. Gallen aufzunehmen. Christian Lässer gilt als anerkannte Kapazität in Bezug auf Studien und Konzepte im von uns bedienten Schnittfeld zwischen Tourismus, Bahn, Historie und Öffentlichkeit. Zur Zeit laufen die Abklärungen, wie Lässer dem Brückenerhalt und damit dem Anliegen aus dem Verein dienlich sein könnte. In ersten Gesprächen muss abgeklärt werden, wie die Erarbeitung der Konzeptvarianten angegangen werden soll und welche Personen aus dem Verein Rhein–Schauen in den Prozess einbezogen werden sollen/müssen.

Informationen im Fernsehen und vor Ort

Die Ausstrahlung des Beitrages über die Geschichte des Rheinbähnle und die traurige Demontage der Dienstbahnbrücke auf der Schweizer Vorlandseite in der Sendung „Schweiz Aktuell“ vom 12. April des Schweizer Fernsehens hat uns nochmals einiges an öffentlicher Wahrnehmung eingetragen. Zur Zeit stehen die Pfeiler einsam und verlassen auf dem Vorland und manch ein Passant mag sich fragen, wie es dazu gekommen ist und was passieren mag. Deshalb sind die beiden Rheinbauleiter Daniel Dietsche und Martin Weiss angefragt worden, ob auf beiden Seiten der Dienstbahnbrücke Informationstafeln aufgestellt werden könnten. Entsprechende Abklärungen laufen und wir sind zuversichtlich, dass auf das Projekt hingewiesen werden kann.

Die Kommission Dienstbahnbrücke kommt Mitte Mai zu ihrer 5. Sitzung zusammen – anschliessend werden wir wieder informieren.

Pascal Hardegger
Information Dienstbahnbrücke

 

Information 7 zur Dienstbahnbrücke für die Mitglieder des Vereins Rhein–Schauen

Laut Informationen, welche an der Generalversammlung vom 24. März bekannt wurden, wird die Strecke zwischen Kriessern und Mäder sicher drei bis vier Jahre unterbrochen sein. Zugleich muss damit gerechnet werden, dass auch der Brückenteil im Mittelgerinne angepasst werden muss.

Was ist passiert?

An der Generalversammlung des Vereins Rhein–Schauen sind weitere Informationen zur Dienstbahnbrücke öffentlich geworden. Unter Traktandum 12, Allfälliges und Umfrage, hat Vereinsmitglied Manfred Lerch seinen Bedenken Ausdruck gegeben, dass es mit der Dienstbahnbrücke nicht wie gewünscht vorwärts gehe. Daraufhin entstand eine rege Diskussion um die aktuelle und mögliche zukünftige Situation der Dienstbahnbrücke.

Wer sagte was?

Der Österreichische Rheinbauleiter Martin Weiss führte aus, dass mit dem aktuellen Kenntnisstand davon ausgegangen werden muss, dass die gesamte Brücke, und nicht wie bis jetzt veröffentlicht „nur“ der Teil auf der Schweizer Vorlandseite, angepasst werden müsse. Er hielt fest, die ganze Brücke müsse deshalb abgerissen werden, um in Bezug auf die lichte Weite, die Abflussmengen und die ökologische Situation den Anforderungen zu entsprechen. Die Brücke könne nach seiner Einschätzung wieder errichtet werden, er bezweifle jedoch stark, ob das dafür nötige Geld aufgetrieben werden könne, denn eine neue (allenfalls mit Fuss- und/oder Veloweg kombinierte) Brücke koste sicher mehrere Millionen Euro. Zugleich verwies er auf die laufenden Budgeteinsparungen in Österreich, welche auch die IRR betreffen. Der Schweizer Rheinbauleiter, Daniel Dietsche, ergänzte die Aussage von Weiss, dass die IRR ganz sicher keine Gelder für eine Brücke sprechen werde, die sie nicht mehr benötige. Allenfalls könnte sich die Situation ändern, wenn der Steinbruch wieder in Betrieb genommen und Stein abgebaut werde. Von den Gemeindebehörden seien in der Vergangenheit allerdings gegenteilige Signale gekommen.

Was steht fest?

Der Fahrsaison 2012 wird nicht nur ohne Dienstbahnbrücke über die Bühne gehen, sondern auch ohne Umfahrungsmöglichkeit beim Zollamt Kriessern. Diese wird nicht wie von Vereinsmitglied und Leiter Fahrbetrieb und Ausbildung, Daniel Heule, angeregt schnellstmöglich realisiert, sondern soll eine der mehreren zu Handen der IRR vorgeschlagenen Projektvarianten sein.

Wie geht es weiter?

Dies muss in der nächsten Sitzung der Kommission Dienstbahnbrücke nach den Osterfeiertagen diskutiert werden. Nach wie vor stehen die von der IRR (wie in der Information 6 vom 13. März und im obigen Abschnitt erwähnt) geforderten mehreren Konzeptvarianten für den künftigen Bahnbetrieb mit den entsprechenden Kostenschätzungen und Prioritäten im Raum. Hier ist die Kommission Dienstbahnbrücke gefordert, wie deren Vorsitzender und Vereinsobmann Leo Kalt betonte. Die IRR hat zu einem früheren Zeitpunkt betont, sich auf Antrag hin an den Kosten für die Projekterarbeitung zu beteiligen.

Pascal Hardegger
Information Dienstbahnbrücke

 

Information 6 zur Dienstbahnbrücke für die Mitglieder des Vereins Rhein–Schauen

Nun ist die Dienstbahnbrücke auf dem Schweizer Vorland bis auf die noch stehenden Pfeiler verschwunden. Am 8. März sind im Beisein von Medienschaffenden aus der Schweiz und Österreich und vieler interessierter Personen aus dem Verein die auf den Pfeilern aufliegenden Brückenteile mit einem Kran und Baggern entfernt worden. Anschliessend sind die Brückenteile per Lastwagen zur Verschrottung nach St. Margrethen transportiert worden – deren fünf sind nach Mäder gebracht und abgeladen worden. Sie werden für die spätere Aufarbeitung zwischengelagert.

Vorstellung Projekt gbt

Leo Kalt hat am 29. Februar als Vorsitzender der Kommission Dienstbahnbrücke eine Projektvariante zum Wiederaufbau des demontieren Teils der Dienstbahnbrücke gegenüber der GRK erwähnt. Diese ist im Auftrag der Kommission vom Büro gbt in Dornbirn erarbeitet worden, die Kosten dafür trägt der Verein Rhein–Schauen. Die IRR erwartet jedoch für die Entscheidungsfindung vom Verein Rhein–Schauen mehrere Konzeptvarianten für den künftigen Bahnbetrieb mit den entsprechenden Kostenschätzungen und Prioritäten. Denkbar wären für die IRR beispielsweise ein wiederaufgebauter Übergang, aber auch eine Variante mit zwei Kopfbahnhöfen mit Ideen für deren Verbindung oder auch die Wiedererstellung des Anschlusses an den Werkhof Widnau, mit und ohne Streckenteil bis nach Kriessern. Die IRR würde sich auf Gesuch hin auch namhaft an den anfallenden Planungskosten beteiligen.

Flammende Befürworter und kritische Worte

Am Medienanlass zum offiziellen Start der Demontagearbeiten der Dienstbahnbrücke am 8. März haben die Rheinbauleiter Daniel Dietsche und Martin Weiss von der IRR und seitens der Kommission Dienstbahnbrücke Leo Kalt, Rolf Huber und Rainer Siegele gesprochen. Vor allem die beiden Standortgemeindevertreter Huber und Siegele haben sich mit deutlichen Worten für den Erhalt der Brückenverbindung ausgesprochen. Sie haben erneut betont, wie wertvoll die Dienstbahnbrücke aus verschiedenen Blickwinkeln ist und wie stark ihr Engagement für deren Erhalt ist. Mäder wünscht sich zum 500-Jahr-Jubiläum im kommenden Jahr die neu erstellte Brückenverbindung, so Siegele. Huber und Siegele haben von einem Teil der Anwesenden spontanen Applaus erhalten.

Weitere Vorgehensweise

Nach den Osterfeiertagen trifft sich die Kommission Dienstbahnbrücke das nächste Mal. Bis dahin machen sich die verschiedenen Beteiligten Gedanken über die weitere Vorgehensweise. Ein wichtiger Termin zum Gedanken- und Ideenaustausch ist auch der 24. März. An der Generalversammlung des Vereins Rhein–Schauen besteht sicher auch die Möglichkeit, die aktuelle Ausgangslage mit den beteiligten Personen direkt zu besprechen, Fragen zu stellen oder Meinungen einzubringen.

Pascal Hardegger
Information Dienstbahnbrücke

 

Information 5 zur Dienstbahnbrücke für die Mitglieder des Vereins Rhein–Schauen

Der Beginn der Demontagearbeiten der Vorlandbrücke auf der Schweizer Seite rückt näher. Wir möchten euch über den aktuellen Stand der Arbeiten informieren.

Säntis als Letzte über die Brücke…

Am Montag, 13. Februar, sind die vorerst letzten Züge auf der Strecke über die Dienstbahnbrücke geführt worden. Verschiedene Güterwagen sind von Mäder nach Lustenau überstellt worden, die Säntis ist mit dem dritten und demontierten Trogenerbahnwagen von Lustenau nach Mäder zurückgekehrt. Geplant ist, dass während des Streckenunterbruchs die Säntis in Mäder verweilen und von Zeit zu Zeit mit den Bänkliwagen zum Einsatz gelangen wird.

Der Bahnhof Mäder soll während der Zeit des Unterbruchs nicht aus dem Gedächtnis der Bevölkerung verschwinden, mit einem reduzierten aber nichts destotrotz attraktiven Programm soll die Bahn hier interessierten Personen weiterhin etwas bieten. Weitere Informationen dazu folgen, sobald der Fahrplan des Rheinbähnle veröffentlicht wird.

…und Aufnahmen des Schweizer Fernsehens

Um die vorerst letzten Fahrten durchführen zu können, war vorgängig am Samstag ein Sondereffort nötig. Die Schienen mussten vom Bahnteam im Bereich von Strassen von Eis und Schnee befreit werden. Gelohnt hat sich dieser Aufwand allemal, hatte sich doch das Schweizer Fernsehen für den Montag und die Fahrten angekündigt. Die Vorbereitung zu den Fahrten und das Befahren der Dienstbahnbrücke sind in Bild und Ton festgehalten worden. Das Schweizer Fernsehen wird auch zum Start der Demontagearbeiten beim Vorlandteil am 8. März dabei sein und anschliessend das Material für einen Beitrag in der Sendung Schweiz Aktuell verwenden.

Die Sendung Schweiz Aktuell sendet jeden Wochentag ab 19 Uhr während einer knappen halben Stunde Informationen aus der ganzen Schweiz und in Schweizerdeutsch. Sie findet in der Bevölkerung grosse Akzeptanz. So hatte die Sendung im Januar bei der für uns sehr interessanten Altersgruppe der 15 bis 59-Jährigen einen Marktanteil von knapp 30 Prozent. Die Berichterstattung in diesem Format stellt für das Rheinbähnle eine grosse Chance dar.

Wie wird wieder aufgebaut?

Auf der technischen Seite laufen die Abklärungen, wie der Vorlandteil der Dienstbahnbrücke auf der Schweizer Seite wieder aufgebaut werden kann. Hier geht es darum, dass der GRK der IRR ein zukunftsträchtiges Konzept vorgelegt wird, über welches sie befinden kann. Sollte es für gut befunden werden, dann können die Realisierung und die Finanzierung genauer geplant werden. Sollte die GRK kein grünes Licht zum Projekt geben, dann wissen wir hoffentlich, bei welchen Parametern wir den Hebel ansetzen müssen.

Pascal Hardegger
Information Dienstbahnbrücke

 

Information 4 zur Dienstbahnbrücke für die Mitglieder des Vereins Rhein–Schauen

Bereits ist es wieder einen guten Monat her seit den bislang letzten Informationen der Kommission Dienstbahnbrücke. Es ist einiges passiert und wir möchten euch darüber informieren.

Zwischenstand

Vier Unternehmen haben die Dienstbahnbrücke besichtigt, die Offerten sind im Dezember eingegangen. Die IRR hat die Demontage an die Firma Buschor aus Altstätten vergeben, die Offerten aus Österreich waren preislich massiv höher. Für den Rückbau ist ein Termin in der zweiten Hälfte Februar oder Anfang März vorgesehen. Wir möchten erreichen, dass Anfangs März mit den Arbeiten begonnen wird, damit wir mit einem Anlass den Beginn der Arbeiten begleiten können. Durch die Demontage fallen für den Verein keine Kosten an – sieht man davon ab, dass durch das Bahnteam des Vereins auf einer Länge von 200 Metern die Oberleitung abgebaut worden ist. Dieser Vorgang ist bereits ausgeführt worden, um die anstehenden Demontagearbeiten nicht zu behindern.

Ebenfalls waren verschiedene Ingenieurbüros eingeladen, Offerten für die Erarbeitung eines Projektes zur Neuerrichtung einzureichen. Hier sind die definitiven Entscheidungen noch nicht gefallen.

Bei der Unterschutzstellung ist auf der Schweizer Seite seit Mitte Dezember nichts mehr passiert. Zur österreichischen Seite liegt ein Schreiben des Bundesdenkmalamtes in Wien vor, das die Dienstbahnbrücke als nicht schützenswert einstuft. Das Amt ist aber bei ausführlicherer Begründung mit entsprechend ergänzten Unterlagen bereit, den Entscheid nochmals zu prüfen.

Weitere Schritte

Bevor die Demontage des Vorlandteiles der Dienstbahnbrücke beginnt, soll das Bauwerk dokumentiert werden. Mittels Fotografien des ganzen Bauwerks, aber auch Detailaufnahmen und einer technischen Beschreibung soll der Istzustand festgehalten werden. Wem diese Aufgabe übertragen wird steht noch nicht fest.

Ein Anlass zum Auftakt der Demontagearbeiten wird in Absprache mit der IRR vorbereitet, hier gilt es vor allem Unterlagen herzurichten. Dann ist es aber auch notwendig, die Medien zu sensibilisieren, damit sie diesem Anlass beiwohnen. Wir werden bestrebt sein, für die hoffentlich anwesenden Fernsehstationen und Fotografen von beiden Seiten des Rheins attraktive Bilder der Dienstbahnbrücke bieten zu können.

Beim Zollamt Kriessern soll vor der kommenden Fahrsaison eine 100 Meter lange Ausweichstelle eingerichtet werden. Die Kosten für deren Erstellung übernimmt voraussichtlich die IRR. Die Ausweichstelle soll nach der Wiedererrichtung der Dienstbahnbrücke dem Rheinbähnle weiter als Haltestelle dienen.

Pascal Hardegger
Information Dienstbahnbrücke

 

Information 3 zur Dienstbahnbrücke für die Mitglieder des Vereins Rhein–Schauen

Vor rund einem Monat haben wir in den bislang letzten Informationen über die Konstituierung der Kommission Dienstbahnbrücke berichtet. In der Zwischenzeit ist wieder einiges passiert und wir möchten euch darüber informieren.
Die technischen Abklärungen zum Erhalt der Dienstbahnbrücke laufen weiter. Hier sind einige Gespräche und Abklärungen zwischen den involvierten Partien geführt worden, seitens der Kommission sind daran Leo Kalt und Walter Stark sowie Daniel Dietsche (IRR) beteiligt gewesen.

Termin Offerteingabe…

Für die Demontage der Brückenteile auf der Schweizer Vorlandseite wurde eine Begehung am Objekt durchgeführt. Daran teilgenommen haben Vertreter von den an den auszuführenden Arbeiten interessierten Firmen. Diese Firmen sind angehalten, bis zum 19. Dezember ihre Offerten einzureichen. Anschliessend wird unter Federführung der IRR über die Arbeitsvergabe entschieden. Die Arbeiten zur Demontage sollten entsprechend im ersten Quartal des kommenden Jahres beginnen können. Die demontierten metallenen Brückenteile werden in Mäder platziert, wo dann zu einem späteren Zeitpunkt die nötigen Arbeiten für die Wiedermontage erfolgen sollen.

…und Sanierungsprojekt

Es läuft aber nicht nur die Planung der Demontage, es werden auch Projekte ausgearbeitet, wie die Vorlandbrücke der Dienstbahnbrücke im Detail wieder aufgebaut werden kann/soll. Ebenfalls bis zum 19. Dezember sollen die angefragten Ingenieurbüros ihre Offerten für die Projektierung einreichen. Klar ist dabei, dass eine Variante mit Doppel-T-Trägern bei gleichzeitiger Entfernung jedes zweiten Pfeilers zur Ausführung gelangen wird. Der Verein Rhein–Schauen und die IRR planen dieses Sanierungsprojekt in Zusammenarbeit.
Weiter laufen die Abklärungen zu einer allfälligen Unterschutzstellung der Dienstbahnbrücke inklusive den Vorlandbrücken auf beiden Seiten des Rheins. Hier hat sich in den vergangenen vier Wochen nichts Neues ergeben. Entsprechend kann noch einmal festgehalten werden, dass das Amt für Kultur des Kantons St. Gallen die Unterschutzstellung angekündigt hat.

Nächster Termin 2012

Das nächste Mal wird sich die Kommission Dienstbahnbrücke am 11. Januar 2012 treffen. Anschliessend werden wir auch wieder über den Stand der Dinge informieren. Bis dahin wünschen wir euch allen eine gesegnete Advents- und Weihnachtszeit sowie jetzt schon einen guten Rusch ins Neue Jahr!

Pascal Hardegger
Information Dienstbahnbrücke


 

Information 2 zur Dienstbahnbrücke für die Vereinsmitglieder des Vereins Rheinschauen


Am 17. November fand die erste Sitzung der am 7. Oktober von der ausserordentlichen Generalversammlung gewählten Kommission „Dienstbahnbrücke“ statt. Sie hat wie durch die ausserordentliche Generalversammlung beauftragt ihre Konstituierung vorgenommen.

Konstituierung

Vorsitzender der Kommission ist Vereinsobmann Leo Kalt, sein Stellvertreter Klaus Lorger. Der Kommission scheint klar, dass Leo Kalt als Vereinsobmann bei den Gesprächspartnern die breiteste Akzeptanz findet.
Für den technischen Bereich ist Walter Stark, Gesamtbetriebsleiter der Dienstbahn, zuständig. Er kann und soll sich mit weiteren Personen, die im technischen Bereich sehr versiert sind, austauschen.
Für die Informationsarbeit (im Verein und gegenüber den Medien) ist der Journalist Pascal Hardegger von der Kommission gewählt worden. Er wird dies in Zusammenarbeit mit der Geschäftsführerin des Vereins Rhein-Schauen, Gerda Leipold, tun.
Als Schriftführerin der Kommission ist Gerda Leipold bestimmt worden. Ihr Stellvertreter ist Pascal Hardegger. Gerda Leipold ist auch für den Schriftverkehr und die Administration zuständig.

Weiteres Vorgehen

Die technische Seite der Kommission wird mit der IRR abklären, wie und wann die Demontage der Brückenteile auf dem Schweizer Vorland vor sich gehen soll. Ausserdem ist es wichtig zu bestimmen, wie die Dienstbahnbrücke saniert werden soll. Hiervon hängt ab, wie der Kostenrahmen und Finanzbedarf ausfällt.
Der grobe Zeitplan für die Arbeiten: 2012 Demontage und Sanierung der Dienstbahnbrücke, 2013 Wiederaufnahme des Fahrbetriebs.

Unterschutzstellung

Die Aktivitäten rund um die Thematik Dienstbahnbrücke in den vergangenen Monaten haben bewirkt, dass sich das St. Galler Amt für Kultur (Denkmalschutz) nun ebenfalls stärker für die Brücke zu interessieren beginnt. Es laufen Abklärungen, ob die Dienstbahnbrücke unter Schutz gestellt werden soll.

Regelmässige Informationen

Um einem weiteren Auftrag aus der ausserordentlichen Generalversammlung Folge zu leisten, soll künftig auf dem elektronischen Weg (per E-Mail und der Internetseite www.rheinschauen.at, Bereich Topaktuell) in regelmässigen Abständen informiert werden. Vereinsmitglieder ohne elektronischen Anschluss erhalten die Informationen auf dem postalischen Weg.

Pascal Hardegger
Information Dienstbahnbrücke


 

Information 1 zur Dienstbahnbrücke für die Vereinsmitglieder des Vereins Rheinschauen


Am 17. November findet die erste Sitzung der am 7. Oktober von der ausserordentlichen Generalversammlung gewählten Kommission Dienstbahnbrücke statt.
Das heisst nicht, dass bis jetzt keine Anstrengungen zum Erhalt der Dienstbahnbrücke zwischen Kriessern und Mäder unternommen worden sind – ganz im Gegenteil. Da wären zum einen die intensiven Gespräche mit den Vertretern der IRR. Darin ist erreicht worden, dass die Gemeinsame Rheinkommission (GRK) der IRR von ihren Plänen absehen wird, die Dienstbahnbrücke definitiv abzureissen. Auch ist der Verein nun im Besitz der bislang erstellten Gutachten zum Zustand der Dienstbahnbrücke.

Teilerfolg erreicht

Wir haben die Zusicherung der GRK, die Dienstbahnbrücke entgegen den ersten Plänen stehen zu lassen. Nur der Teil auf dem Schweizer Vorland wird demontiert und für die Aufarbeitung seitens des Vereins diesem zur Verfügung gestellt. Diese Zusicherung kann als Erfolg gewertet werden.
Weiter sind Gespräche mit diversen Vertretern aus Politik, Wirtschaft und gesellschaftlichen Kreisen geführt worden, um auf die Problematik aus Sicht des Vereins hinzuweisen und eine Sensibilisierung zu erreichen. Dazu hat auch der 26. Oktober beigetragen, an dem wir mit viel Aufwand zum Abschluss der saisonalen Fahrten mit der Dampflokomotive St. Gallen von Lustenau nach Mäder und damit nochmals mit einer öffentlichen Fahrt über die Dienstbahnbrücke gefahren sind.

Abklärungen und Finanzierung

Ebenfalls angelaufen ist eine Spendenaktion. Damit sollte das gesteigerte Interesse im Vorfeld des 26. Oktobers und am Tag der vorerst letzten Fahrt genutzt werden. Deshalb sind in der Schweiz und Österreich Konten eingerichtet worden. Die darauf eingezahlten Gelder dürfen ausschliesslich für den Erhalt und allenfalls späteren Unterhalt der Dienstbahnbrücke verwendet werden. Die Einzahlungsscheine sind auf der Internetseite des Vereins zu finden und sind diesem Mail angehängt – wir sind um jede Unterstützung froh!

Der nächste Schritt auf dem Weg zum Erhalt der Dienstbahnbrücke ist nun die erste Sitzung der Kommission Dienstbahnbrücke am 17. November. Sie soll sich selber konstituieren, ihre Leitung ernennen und die Aufgabenverteilung vornehmen. Sicher zügig an die Hand genommen werden müssen technische Abklärungen: wie der Erhalt der Dienstbahnbrücke sichergestellt werden soll und was für technische Details dafür nötig sind. Entsprechend wird sich auch weisen, welcher finanzielle Aufwand auf den Verein zukommen wird. Dann wird sich zeigen, ob es die bislang in der Öffentlichkeit herumgereichte eine Million Euro sein wird – oder ob der Betrag in die eine oder andere Richtung davon abweicht.

Wir sind guten Mutes, das gesteckte Ziel zu erreichen!

Pascal Hardegger, Gerda Leipold
Salez & Lustenau, den 10. November 2011


 
Fre, 18.05.2012 / 15:00
Rheinmündungsfahrt auf Anmeldung
Sam, 19.05.2012 / 15:00
Rheinmündungsfahrt
Son, 20.05.2012 / 09:30
Frühschoppen Fahrt
Son, 20.05.2012 / 15:00
Rheinmündungsfahrt
Fre, 25.05.2012 / 15:00
Rheinmündungsfahrt auf Anmeldung
Sam, 26.05.2012 / 12:30
Bähnle-Schiff
Sam, 26.05.2012 / 15:15
Rheinmündungsfahrt
Son, 27.05.2012 / 15:00
Rheinmündungsfahrt
Fre, 01.06.2012 / 15:00
Rheinmündungsfahrt auf Anmeldung
Sam, 02.06.2012 / 15:00
Rheinmündungsfahrt
Sam, 02.06.2012 / 17:00
Bänklefahrten
Son, 03.06.2012 / 15:00
Rheinmündungsfahrt